Aussergewöhnlich – Erfahrungen mit der Ricoh GXR.
Ricoh Germany in cooperation with Ringfoto Löffler, Freiburg sent me a GXR System to try and review, so this article first appears in german. Stay tuned for a later english version or use your favoured translation site.
Portrait mit Ricoh GXR.
Kein anderes Kamerasystem der vergangenen 2 Jahre hat die Meinungen so aufgewühlt wie das GXR-System von Ricoh. Wird sich das Modulsystem durchsetzen? Ist eine kleine Firma wie Ricoh mit dem Wagnis “Modulkamera” auf dem Holzweg? Werden sich die Vorteile des Systems auch in der Bildqualität niederschlagen? Und vor allen Dingen, lohnt sich die nicht gerade preiswerte Investition in ein GXR-System? Ich bin den Dingen etwas auf den Grund gegangen und ich kann an dieser Stelle schon verraten – es lohnt sich. Und zwar als Alternative zur etwas weitwinkligen Leica X1.
Warum Ricoh ein Modulsystem einführt, bei dem Body sowie Sensor/Objektiveinheit einzelne geschlossene Systeme sind, ist das Ergebnis vieler Überlegungen. Zum einen spart man sich die Entwicklung dauernd neuer Gehäuse und nutzt den Vorteil sich verbessernder Sensoren die darüberhinaus staubdicht hinter auf den Sensor optimal abgestimmter Objektive verbaut sind. Außerdem lässt sich dadurch der Abstand zwischen rückseitiger Objektivlinse und Sensor (Auflagemass) auf ein Minimum reduzieren; dadurch wiederum kann man den für die Bildschärfe negativ verantwortlichen Anti-Aliasing-Filter dünner gestalten oder sogar ganz darauf verzichten. Meine Erfahrungen mit dem APS-C-Modul A12 50mm/2.5 Macro bestätigen jedenfalls eine sehr gute, und über jeden Zweifel erhabene Bildqualität wie man sie bei DSLR Systemen nur bei den teuersten Objektiven findet.
Ricoh GXR | A12 ISO 800 f2.5 – 1/25 sec.
Mittlerweile bietet Ricoh drei Sensor/Objektivmodule an. Zum einen das Modul S10 mit einem Kompaktkamerasensor der Größe 1/1.7” und einem Objektiv dass man schon aus den Modellen GX100/200 kennen dürfte. Dieses Modul, 2.5-4.4/24mm-72mm VC (S10) stand auch mir zur Verfügung, jedoch hielt sich die Verwendung dafür bei mir in Grenzen. Neu, mit gleicher Sensorgröße (SONY EXMOR R) und ebenso mit Bildstabilisator, aber mit 28mm-300mm Brennweite wurde vor kurzem das Modul 3.5-5.6/28-300 mm VC (P10) vorgestellt. Auf diversen asiatischen Internetseiten “geistern” momentan auch Bilder von sogenannten “Mock-Ups” aller möglichen Module herum. Darunter z.B. ein Beamermodul, ein Druckermodul, ein Modul zum Anschluss medizinischer Kamerasysteme und, und, und. Wir sehen, die Zielgruppe des Systems ist breit gefächert und garantiert nicht nur auf den europäischen Markt abgestimmt, kein Holzweg!
Was mich jedoch interessiert ist natürlich die Handhabung und Bildqualität einer Kamera, und im Falle GXR das Arbeiten mit angedocktem A12 Modul, das mit dem “großen”Sensor. Einige die meinem Blog hier folgen wissen dass ich zur Zeit hauptsächlich eine Olympus E-P1 verwende, jedoch wird es hier keinen Vergleich mit der viel günstigeren Olympus PEN geben. Allein schon im Preisvergleich ist eine GXR viel teurer wie eine PEN oder LUMIX GF1, und momentan ist sie höchstens mit der bereits erwähnten neuen LEICA X1 und Ihrem fest verbauten ELMARIT 35mm/2.8 Objektiv vergleichbar. Die Sensorunterschiede bezüglich Ihrer Größe lassen wir mal aussen vor, da meiner Meinung nach ein moderner (Micro)Four Thirds Sensor im Vergleich zum APS-C Sensor sich nicht zu verstecken braucht. Hier mal ein paar Preise: LEICA X1 mit optionalem opt. Sucher 1829€, Ricoh GXR Body mit A12 Modul + optionalem elektr. Aufstecksucher VF2 1387€, die PEN’s und LUMIX GF-1 bewegen sich zwischen rund 600€ und rund 1000€ je nach Ausführung und Objektiv.
Grundsolide und ihr Geld wert: GXR mit A12 Modul und Sucher.
Verarbeitungsqualtät und Handhabung:
Widmen wir uns nun zuerst einmal dem GXR Body. Wer schon einmal eine RICOH GR oder eine GX100/200 in der Hand hatte wird wissen dass Ricoh hervorragende Gehäuse bauen kann. Beim GXR Body wurde nochmals nachgebessert. Das Gehäuse ist komplett aus Magnesium, der LCD-Schirm gegen Reflektionen entspiegelt, mit 920.000 Pixeln hochauflösend und kratzresistent. Der Handgriff ist ausgeprägt und der Body liegt ergonomisch einfach schön und bequem in der Hand. Großer Wohlfühlfaktor. Alle Knöpfe und Schalter haben präzise Druckpunkte und sind sehr übersichtlich angeordnet, so dass sich die Bedienung schnell erschliesst.
Auch die Mechanik der Modulverriegelung ist grundsolide und erweckt, wie überhaupt alles am GXR System, den Eindruck auf sehr lange Haltbarkeit ausgelegt zu sein. Ein falsches einsetzen eines Moduls ist durch die ausgeklügelte und gleichzeitig einfache Konstruktion der Führungen nicht möglich. Da kann man sich noch so dumm anstellen, Module passen nur richtig gesetzt rein, verkanten geht gar nicht. Keine Gimmicks und verspielten Elemente. Klar strukturiert. Toll auch, dass man sich beim Brennweiten/Modulwechsel absolut keine Sorgen über Staub machen muss der auf den Sensor fallen könnte.
Blende, Zeit, ISO und Belichtungskorrektur sind allesamt schnellstens erreichbar. Ein dickes Lob an die Ricoh Ingenieure die ohnehin seit Einführung des Drehrades und den Fn-Knöpfen bei Kompaktkameras ein Bedienungskonzept entwickelt haben die eine Kamera zum gern benutzten Werkzeug aufwerten. Da könnten sich andere Hersteller etwas abschauen. Ricoh hat dem GXR Body noch eine sogenannte Direct-Taste spendiert über die ich z.B. schnell mal die ISO oder Belichtungsmessmethode ändern konnte. Übrigens lässt ich im Ricoh Menü so ziemlich jede Taste mit individuellen Funktionen belegen, so dass hier wirklich jeder Fotograf profitiert. Über die Menüs im einzelnen gibt dpreview.com ausführlichst Auskunft. Bilder kann man auf dem tollen Display auch ohne angesetztes Modul betrachten.
Auch das A12 Modul überzeugt mit Magnesiumgehäuse und einer toll verarbeiteten Objektivfassung. Filtergewinde 40,5mm. Lediglich die integrierte, ausziehbare Sonnenblende hat nach meinem Geschmack etwas zu viel Spiel, dafür hat man die immer dabei und muss nicht lange fummlig schrauben wie bei vielen SLR Gegenlichtblenden. Wer mal manuell fokussieren muss macht das an einer ca. 1,5cm breiten griffigen Gummierung. Für Verarbeitung und Haptik gibt es von mir die Note 1,0.
Die GXR macht richtig Spass. Verarbeitung, Griffigkeit und Handhabung sind einfach Spitze. Ich wette, wenn auf dem Teil das Leica Logo wäre…………. Transportiert in meiner Jack Wolfskin Overture Tasche, wo sonst die E-P1 drin “wohnt” ist die GXR also eine “immer-dabei”. Am Body lässt sich natürlich auch ein richtiger Schultergurt befestigen, jedoch bevorzuge ich für Kameras dieser Größe eine Handschlaufe. Streetshooter.
Ricoh GXR | A12 ISO 200 f2.5 – 1/470 sec.
Bildqualität
Ich war gespannt ob die beiden Ricoh GXR Module auch bei der Bildqualität überzeugen können. Vorweg: Das S10 Modul wurde von mir nur zweimal genutzt, aber die Erfahrungen zeigten schnell dass man es hier “nur” mit der Bildqualität einer besseren Kompaktkamera zu tun hat. Eindeutig ist das GXR System bestimmt nicht lohnenswert um nur das S10 Modul zu verwenden. Da würde ich lieber eine Lumix LX3 oder Leica D-Lux 4 kaufen und viel Geld sparen, bei gefühlt besserer Bildqualität. Wo die GXR punktet und höchst interessant wird, ist in Verbindung mit dem A12 2.5/50mm Macro Modul dass mit einem 12,3 MP CMOS – Sensor, vermutlich aus dem Hause Sony, im APS-C Format (23,6mm X 15,7mm) bestückt ist und auch HD – Videofähig ist. Wie die meisten modernen Sensoren die auch in Spiegelreflexsystemen heutzutage verbaut werden, kann man mit dessen Leistungen im allgemeinen auch hier mehr als zufrieden sein. Vielmehr kommt es ja darauf an was die Ingenieure aus dem Sensor rausholen. Und auch da überrascht das A12 Modul auf ganzer Linie. Low-Light-Verhältnisse sind ja bekanntlich nie die ganz großen Stärken in der Vergangenheit bei Ricoh gewesen, allerdings hat man bis zum GXR-System auch noch nie einen APS-C Sensor verbaut. Vergleicht man jedoch, dass andere “kleinere” Hersteller wie Olympus oder Pentax zuerst einige Kameragenerationen lang Erfahrung sammeln mussten, um mit Hilfe Ihrer Rauschunterdrückungsalgorithmen den Sensoren das Rauschen mehr oder weniger abzugewöhnen und gleichzeitig Details zu erhalten ist es erstaunlich dass Ricoh, quasi als Newcomer im APS-C Bereich, gleich alles im Griff hat. Sicherlich ist auch die überragende Qualität des Objektives, dass bei Blende 2.5 auch schon richtig schön Schärfe zeigt, an der sehr guten Low-Light-Performance beteiligt.
Ricoh GXR | A12 ISO 1600 f2.5 – 1/13 sec – ohne Stativ.
Ricoh GXR | A12 ISO 3200 f2.8 – 1/13 sec – ohne Stativ.
Wie unschwer zu erkennen ist, ist das A12 Modul auch ohne Bildstabilisator für die schattigeren Ecken einer Stadt bestens geeignet. Bei obigem Schaufensterbild habe ich mit blossem Auge bei den Figuren oberhalb der Hosen eigentlich nichts erkannt. Apropos Bildstabilisator. Es scheint, zumindest momentan, problematisch bei “EVIL [Electronic Viewfinder Interchangeable Lenses]-Kameras einen Sensorbasierten Bildstabilisator zu verbauen. Auch SONY’s neues NEX-System wie auch LEICA’s X1 müssen ohne “Sensor Shake Reduction” auskommen. Ich vermute solch ein Stabilisator würde ein EVIL-Gehäuse/Modul einfach zu dick und zu schwer machen. Da diese neuen Systemen ja auch gerade wegen Ihrer Kompaktheit immer beliebter werden lässt man diesen eben noch weg. Bleibt zu hoffen dass RICOH zumindest bei der Lichtstärke der kommenden APS-C Module noch zulegt. 28mm, Lichtstärke 1.7? Wie jedes Objektiv freut sich auch die Ricohlinse wenn die Lichtverhältnisse gut sind und dann geht die Post ab!
Ricoh GXR | A12 ISO 200 f4.0 – 1/2000 sec.
Das kleinbildäquivalente 50mm Objektiv zeigt eine Topp-Performance und aus meiner Erfahrung heraus ist es noch besser wie das hervorragende Pentax DA 35 Lim., bei Offenblende noch eine Spur schärfer, weniger CA’s. Ich behaupte die Ricohlinse kann den Vergleich mit ELMARIT und SUMMICRON selbstbewusst aufnehmen. Im folgenden ein paar Bildbeispiele, die wie alle Bilder im Bericht durch anklicken in Originalgröße betrachtet werden können. Da es meinem Anpruch und Workflow entspricht, wurden alle Photos im RAW DNG Format aufgenommen und mit Lightroom 2 oder meinem immer noch gern genutzten Silkypix Developer Studio 3.0.
Da das Objektiv ein Makroobjektiv ist, ist es auch “unterwegs” vielseitig einsetzbar.
Ricoh GXR | A12 ISO 200 f3.5 – 1/250 sec.
Ricoh GXR | A12 ISO 200 f5.6 – 1/60 sec.
Ricoh GXR | A12 ISO 200 f4.5 – 1/1150 sec.
Ricoh GXR | A12 ISO 200 f2.5 – 1/1000 sec.
Ricoh GXR | A12 ISO 200 f4.0 – 1/310 sec.
Ricoh GXR | A12 ISO 200 f5.6 – 1/130 sec.
Wie man erkennt sind die Leistungen dieses Objektives auf einem Topp-Niveau. Abbildungsfehler wie chromatische Abberationen, Vignettierung oder Verzeichnungen sind nur ganz leicht bis gar nicht vorhanden. Die unscharfen Bereiche, gerne als Bokeh bezeichnet, sind sehr harmonisch. Das gelingt heutzutage nur noch wenigen Objektiven! Zieht man die Qualität dieses Objektives heran ist die GXR mit A12 Modul keineswegs zu teuer. Bedenkt man, dass man für ein sehr gut korrigiertes Objektiv im DSLR Sektor oder im LEICA M Sortiment genauso hohe bis vielfach höhere Investitionen tätigen muss.
Da bei einem Modul, in dem Sensor und Objektiv eine geschlossene Einheit bilden, muss folglich auch der Verschluss im Modul untergebracht sein. Überraschend die Tatsache dass ein Auslöse-/Verschlussgeräusch dermaßen leise ist, man hört es kaum. Es soll ja Leute geben die bei einer Oper oder in sonstigen Situationen Fotografieren, wo es still sein muss, sei es um keine Aufmerksamkeit zu erwecken oder niemanden zu stören, mit der GXR ist das ohne weiteres möglich.
Ricoh GXR | A12 ISO 351 f2.5 – 1/45 sec.
Nun, man fragt sich wo konnte RICOH nachbessern. Wie bei den meisten sensorbasierten Kontrastautofokussystemen sind wir auch beim A12 Modul noch weit von der Schnelligkeit moderner DSLR’s entfernt. Ich würde mal behaupten die Autofokusgeschwindigkeit ist auf dem Niveau einer Pentax *istDL mit der ich vor 5 Jahren fotografierte. Nicht schnell, aber ok, im Nahbereich oft pumpend. Aber mit einer GXR macht man keine Actionfotografie und wer sich zu helfen weiss, fokussiert vor oder nutzt Einstellungen wie die auf verschiedene Entfernungen einstellbare Fixfokusfunktion (hyperfokale Distanz) ! Auch ein RICOH Alleinstellungsmerkmal!
Ricoh GXR | A12 ISO 200 f4.0 – 1/90 sec.
Zur Belichtung: Ich hatte bemerkt dass die Messungen der GXR Belichtung tendenziell eher zur Unterbelichtung neigen, was sich vor allen für den JPG Fotograf in eher zu “dunklen” Aufnahmen bemerkbar macht, deshalb auch mein dringender Rat auf RAW zu gehen. Ansonsten sollte man erstmals ein bisschen üben und evtl. mit +/- korrigieren. Ein Vorteil solch einer eher sachten Messung ist natürlich mehr Zeichnung in den Lichtern. Mir ist es so herum lieber wie eine grundsätzliche Überbelichtung zu der viele Hersteller neigen, um dann mit Funktionen wie D-Lighting oder i-contrast wieder zu korrigieren, was sich dann in flauerem Kontrast bzw. dadurch verstärktem Bildrauschen auswirkt. Natürlich liefern diese Techniken bei guten Lichtverhältnissen die knackigeren, poppigeren Bilder als JPG’s aus der Kamera. Aber wir haben es ja hier mit einer Preisklasse zu tun, die sich normalerweise eher die Könner zulegen! Übrigens sind alle Belichtungsmessmethoden schnell aufrufbar. Mehrfeld, Mittenbetont und Spot. Für die Bildqualität gibt es auch daher von mir die Note 1,0 , mit Ausnahme der Belichtung die ich mit 1,5 bewerte, da ich mittlerweile den Komfort der Olympus PEN genieße, dort bei Schnappschüssen sehr gute JPG’s aus der Kamera bekomme, das nur am Rande erwähnt…
Ricoh GXR | A12 ISO 200 f9.0 – 1/470 sec.
Sucher
Seit Einführung der LUMIX G1 die mit einem sehr guten elektronischen Sucher überzeugte, und der Einführung der Olympus E-P2 die den tollen Sucher mit Ihrigem nochmals in Auflösung und Helligkeit toppte, sind wir auch bei elektronischen Suchern Gott sei Dank bei wirklich brauchbaren Qualitäten angelangt. Der Sucher der Ricoh GXR macht da keine Ausnahme. Zwar hat er nicht ganz die Helligkeit und Brillanz, ich würde sagen er liegt in der Mitte. Wie immer bei einem elektronischem Sucher erwartete ich bei eher dunklen Umgebungen durch Flimmern oder Rauschen im Sucherbild lieber darauf zu verzichten. Aber auch hier bin ich voll des Lobes und ich meine, zumindest gefühlt, bringt der Ricoh VF2 sogar eine bessere Low-Light-Performance als der nochmal höher auflösende Sucher der Olympus E-P2. Wem das wirklich wichtig ist sollte zum Händler und direkt vergleichen!
Ricoh GXR | A12 ISO 800 f4.0 – 1/160 sec.
Fazit
Das wirklich schlüssige und schnell und einfach zu bedienende GXR Layout, die tolle Bildqualität sowie die hervorragende, auf Haltbarkeit ausgelegte, Verarbeitung sprechen für das GXR System. Mit diesem Gerät wird man sicherlich sehr lange Freude haben. Eine Kamera mit schlichtem, funktionellem und wertstabilem Charakter.
Wer in diesen Tagen überlegt eine LEICA X1 zu ordern sollte auch mal die GXR mit A12 Modul in Betracht ziehen die meiner Meinung nach ein paar Vorteile aufweist, wie z.Bsp. eben halt mal doch ein “Objektiv” zu wechseln! Man darf gespannt sein welche Festbrennweiten weiterhin von RICOH kommen.
Auf meiner flickr-Seite findet der interessierte übrigens alle Bildbeispiele die ich mit der GXR gemacht habe, unter anderem auch ein paar Aufnahmen mit dem S10 Modul.
Ich bedanke mich an dieser Stelle herzlichst bei Herrn Aiken von S+M Rehberg, und dem Ricoh Händler vor Ort, der Fa. Ringfoto Löffler, Freiburg die freundlicherweise die Organisation mit der Fa. Ricoh zum Erhalt einer Testkamera bewerkstelligten. Und natürlich auch meinen Lesern hier. Für Anregung, Kritik und Diskussion bin ich immer dankbar. Dieser Test sowie der Blog entstehen in meiner Freizeit. Deshalb freue ich mich wenn Du über “Donate” in der rechten Spalte vielleicht dafür spenden möchtest :).
Nicely
XebastYan.
woods & stone | the Ricoh A12 Lens Unit.
woods & stone* | Ricoh GXR + Ricoh A12 Lens Unit | f7.1 + ISO 367
The first days with the Ricoh GXR were very busy for me with mostly bad weather when i got the time to go out and shoot. But here is one of the “early” work i’ve done with it. “Woods & Stone” was taken with the A12 Unit. This unit has the big APS-C Sensor integrated and a 33mm 1:2.5 lens which gives you the angle of view of a 50mm normal prime equivalent. I am a lens guy and so my first words are about the A12 Lens Unit with the newest Firmware installed.
It has 9 lenses (one of it aspeheric) in 8 groups with one floating element. The lens has superb quality. All good character and how the lens renders an image is visible in “woods & stone”. Click to enlarge in full size. The 3D look is amazing and it’s tack sharp with lots of details. I think the lens is in the same league as the Pentax DA 35 Lim. which i also love on my Pentax K10D. It also fits very well to the GXR Body and with it’s integrated lens hood and a 40,5 Diameter filter thread it’s full equipped.
Manual Focus on the lens is more easy than on the Olympus Micro Four Third Lenses (M.Zuiko 14-42/M.Zuiko 17mm). It gives much more feedback to your fingers than the Olys do. Coming to build quality. All i can say, excellent! Nothing to nag about. Focus Speed? Faster will always be nicer, but It’s ok. Only in Macro Mode it’s pumping around and it takes some 10+ sec. to focus.
When i started photography seriously i used years nothing other than a 50mm prime on my Minolta XE-1, landscape, travel, portrait, architecture, i made all with it. So this lens could be the only one to use with the GXR. A perfect combination. And maybe an alternative for the Leica X1 customer who needs more than 35mm equivalent. I haven’t used the X1, only played around a bit and what i read and seen about it in magazines and the www i think the A12 Lens Unit plays also in the same league in terms of image quality. When you have a look on the m4/3 Lens Line-Up i don’t see any AF-Lens that has the quality of this Ricoh GR Lens. (The Lumix G 20mm is also good, but no macro) So i daresay, if you want excellent image quality combined with the comfort of Auto Focus and a very good Macro there is no other lightweight and compact walkaround camera out there as the GXR Body with the A12 Unit. Take notice: In the same price range as a Leica X1.
Nicely
XebastYan.
*Woods & stone is also available as a print. You know, a print is the perfect thing to proof quality of a camera/lens system and a good way to decide on a camera is to look at it’s quality in a print.


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